11. November 2017

26. Oktober 2017

 

Studien- und Arbeitsbedingungen an Hochschulen verbessern

 

von Nicole Gohlke



„Die künftige Regierung muss die eklatanten Missstände im Hochschulsystem zur Kenntnis nehmen und die Situation der Studentinnen und Studenten sowie der Beschäftigten endlich verbessern“, erklärt Nicole Gohlke, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heutigen Sondierungsgespräche zum Bereich Bildung. Nicole Gohlke weiter: „Akut erleben wir zu Semesterbeginn, dass Studentinnen und Studenten gerade in Großstädten kaum bezahlbaren Wohnraum finden. Seit 2010 sind die Mieten in München beispielsweise um über 50 Prozent angestiegen, der Anteil für Wohnkosten im BAföG stieg im selben Zeitraum aber nur um zwölf Prozent. Damit Studieren im Fach und am gewählten Studienort bald nicht nur für eine begüterte Minderheit möglich wird, müssen der Freibetrag und die Bedarfssätze des BAföG endlich substantiell erhöht werden. Die Wohnpauschale von jetzt 250 Euro muss an die realen Mietpreise angepasst werden. Eine solide Grundfinanzierung der Hochschulen ist gerade auch mit Blick auf die dramatisch prekarisierten Arbeitsverhältnisse geboten. Die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes hat wie erwartet bislang kaum zur Entfristung von Arbeitsverhältnissen geführt - oft wird sogar berichtet, dass mit der unbestimmten Worthülse ‚Qualifizierung‘ praktisch ein weiterer Sachgrund zur Befristung entstanden ist. Das ist ein unhaltbarer Zustand für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie für die Lehre. Um eine konstante Finanzierung zu gewährleisten, fordert DIE LINKE, den Hochschulpakt auf dem Niveau von 2017 zu verstetigen.“

26. Oktober 2017

 

Tricksen und täuschen

 

von Eva Bulling-Schröter

 

"Wer es nicht schon lange wusste, der hat es heute erfahren. Bürgerentscheide sind nur gut, wenn sie der CSU dienen. Nicht mit demokratischen Mitteln, soll ein Bürgerentscheid von Ministerpräsident Horst Seehofer revidiert werden, sondern durch die Umwandlung der Flughafen GmbH München in eine AG", so Eva Bulling-Schröter, Mitglied des Landesvorstands der bayerischen LINKEN und ehemalige Bundestagsabgeordnete. "Wer immer wieder Bürgerentscheide fordert, der muss sich auch daran messen lassen, wie er sie einhält. Alles andere ist eine Täuschung der Bevölkerung!“  Eva Bulling-Schröter weiter:  "Dieser Schritt zeigt, wie Horst Seehofer unter der Knute der bayerischen Wirtschaft steht, denn Umwelt, Bürgerwille und auch die Frage der Wirtschaftlichkeit spielen für ihn keine Rolle!"

18. März 2017

 

Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl am 24. September 2017

http://www.die-linke-bayern.de/politik/aktuelles/

Delegierter: Peter Johann


DIE LINKE. Bayern hat am 18. März in Markt Erlbach ihre Landesliste für die kommende Bundestagswahl gewählt:


Platz 1 Klaus Ernst

Platz 2 Nicole Gohlke

Platz 3 Susanne Ferschl

Platz 4 Harald Weinberg

Platz 5 Simone Barrientos

Platz 6 Andreas Wagner

Platz 7 Eva Schreiber

Platz 8 Erkan Dinar

Platz 9 Renate Schiefer

Platz 10 Frederik Hintermayr

Platz 11 Yenni Kellermann

Platz 12 Sebastian Sommerer

Platz 13 Brigitte Wolf

Platz 14 Anton Salzbrunn

Platz 15 Annemarie Fingert

Platz 16 Sebastian Misselhorn

Platz 17 Irmgard Freihoffer

Platz 18 Erich Utz

Platz 19 Helene Füllgraf

Platz 20 Roland Meier

10. Juli 2016

 

Neuwahl des Landesvorstands auf dem 10. Landesparteitag in Hof am 9. / 10. Juli 2016

 

DIE LINKE. Bayern hat an diesem Wochenende einen neuen Landesvorstand gewählt. Neue Landessprecherin und Landessprecher sind Uschi Maxim und Ates Gürpinar. Außerdem verabschiedeten die Delegierten einstimmig einen Initiativantrag gegen das geplante Bundesteilhabegesetz, das diesen Namen nicht verdient und sprach sich klar gegen das geplante bayerische Ausgrenzungsgesetz aus, das unter anderem das Menschenrecht auf Bildung mit Füßen tritt.

Mehr Infos und alle gewählten Vorstandsmitglieder »»

 

 

28. Juni 2016

 

Mindestlohn bleibt ein Mangellohn

 

Klaus Ernst



„Der Mindestlohn bleibt ein Mangellohn. Auch nach der Anhebung des Mindestlohns auf 8,84 Euro wird er bei vielen Beschäftigten nicht für das Mindeste im Leben reichen. Gerade in Städten und Ballungszentren müssen viele Beschäftigte mit Mindestlohn weiter aufstocken, um über die Runden zu kommen. Und im Ruhestand braucht man staatliche Unterstützung, weil die Rente zu gering ist“, so Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich der Festlegung der Mindestlohnkommission.

Ernst weiter: „Der Mindestlohn war bereits bei seiner Einführung deutlich zu niedrig. Doch die Arbeitgeber blockieren eine angemessene Erhöhung. Notwendig ist eine Anhebung des Mindestlohns per Gesetz.“

Unsere Bundestagsabgeordneten aus Bayern

Eva Bulling Schroeter
Nicole Gohlke
Klaus Ernst
Harald Weinberg

Unser Europa - Abgeordneter aus Bayern

Thomas Händel